Ammoniten von verschiedenen Fundstellen

Ammonitenstufe aus dem Jura von FrankreichAmmoniten, welche trotz ihrer Spiralform mit den Tintenfischen und nicht mit den Schnecken verwandt sind, besitzen im Inneren ein Kammersystem. Die einzelnen Kammern waren durch einen Schlauch, dem Siphon verbunden. Durch den Siphon war es möglich,die einzelnen Kammern entweder mit Wasser oder mit Luft zu füllen. Dadurch waren die Ammoniten in der Lage, nach dem Prinzip eines Ubootes auf- oder abzutauchen. Die letzte Kammer in der Windung war offen und deutlich größer als die anderen Kammern. Diese Kammer bot ausreichend Platz für das eigentliche Tier, dem Tintenfisch und wird Wohnkammer genannt.

Die zeitliche Verbreitung der Ammoniten reichte vom Unterdevon (405 Millionen Jahre) bis in die Oberkreide und starben nahezu zeitglich mit den Dinosauriern an der Kreide/Tertiär-Grenze vor 66 Millionen Jahre aus. Die Wissenschaft vermutet einen ursächlichen Zusammenhang zwischen dem Aussterben der Ammoniten, den Dinosauriern und vielen weiteren Tiergruppen an der sogenannten K/T-Grenze. Als Ursache wird ein großer Meteoriteneinschlag angenommen der zu einer globalen Klimakatastrophe geführt hat.

Die bisher bekannte Zahl der Ammonitenarten dürfte bei 30.000 bis 40.000 liegen. In nahezu allen marinenen Sedimenten in dem entsprecheneden Zeitraum lassen sich Ammoniten finden. Aufgrund manchmal extremen Häufigkeit bei gleichzeitig hoher evolutionärer Variabilität eignen sich die Ammonten hervorragend als Leitfossilien.

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Ammoniten von verschiedenen Fundstellen

Ammonitenstufe aus dem Jura von FrankreichAmmoniten, welche trotz ihrer Spiralform mit den Tintenfischen und nicht mit den Schnecken verwandt sind, besitzen im Inneren ein Kammersystem. Die einzelnen Kammern waren durch einen Schlauch, dem Siphon verbunden. Durch den Siphon war es möglich,die einzelnen Kammern entweder mit Wasser oder mit Luft zu füllen. Dadurch waren die Ammoniten in der Lage, nach dem Prinzip eines Ubootes auf- oder abzutauchen. Die letzte Kammer in der Windung war offen und deutlich größer als die anderen Kammern. Diese Kammer bot ausreichend Platz für das eigentliche Tier, dem Tintenfisch und wird Wohnkammer genannt.

Die zeitliche Verbreitung der Ammoniten reichte vom Unterdevon (405 Millionen Jahre) bis in die Oberkreide und starben nahezu zeitglich mit den Dinosauriern an der Kreide/Tertiär-Grenze vor 66 Millionen Jahre aus. Die Wissenschaft vermutet einen ursächlichen Zusammenhang zwischen dem Aussterben der Ammoniten, den Dinosauriern und vielen weiteren Tiergruppen an der sogenannten K/T-Grenze. Als Ursache wird ein großer Meteoriteneinschlag angenommen der zu einer globalen Klimakatastrophe geführt hat.

Die bisher bekannte Zahl der Ammonitenarten dürfte bei 30.000 bis 40.000 liegen. In nahezu allen marinenen Sedimenten in dem entsprecheneden Zeitraum lassen sich Ammoniten finden. Aufgrund manchmal extremen Häufigkeit bei gleichzeitig hoher evolutionärer Variabilität eignen sich die Ammonten hervorragend als Leitfossilien.

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