Haizähne von verschiedenen Fundstellen

haifisch-rezent-300Haie sind eine sehr alte Klasse der Knorpelfische. Bereits im Devon vor ca. 400 Millionen Jahren tauchten erste haiähnliche Fische auf, die sog. Cladoselache. Da das Skelett der Haie nur schwach verknöchert bzw. vollständig aus Knorpel aufgebaut ist, werden zwar häufig die widerstandsfähigen Zähne, aber nur selten komplette Skelette gefunden. Komplette Haifunde sind zum Beispiel aus dem Solnhofener Plattenkalke (Jura) oder dem Plattenkalk aus dem Libanon (Kreide) bekannt.

Funde von Haizähnen sind gar nicht so selten. Das liegt zum einen an dem robusten Aufbau der Zähne und zum anderen an der Tatsache, dass Haie ihr Leben lang Zähne nachproduzieren können. Durch das sogenannte Revolvergebiss ist es den Haien möglich, ausgefallene Zähne relativ schnell durch neue Zähne zu ersetzen, die bereits hinter dem ausgefallenen Zahn in Startposition warten.

Viele Haie haben nicht nur Zähne im Maul sondern auch winzige Zähne auf der Hautoberfläche. Diese Hautzähne sind nach hinten ausgerichtet und dienen der Verringerung des Wasserwiderstandes was ein schnelleres Schwimmen ermöglicht.

Die größten Haizähne mit einer Länge von 17 cm werden dem Megalodon (Carcharocles megalodon) zugeschrieben. Dieser Hai war mit einer Länge von bis zu 14 Metern der größte Hai der Erdgeschichte. Schöne Zähne werden zum Beispiel in der Atacama Wüste in Chile oder an der Ostküste der USA gefunden bzw. von Tauchern herausgetaucht. 

 

Haie sind eine sehr alte Klasse der Knorpelfische. Bereits im Devon vor ca. 400 Millionen Jahren tauchten erste haiähnliche Fische auf, die sog. Cladoselache. Da das Skelett der Haie nur schwach... mehr erfahren »
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Haizähne von verschiedenen Fundstellen

haifisch-rezent-300Haie sind eine sehr alte Klasse der Knorpelfische. Bereits im Devon vor ca. 400 Millionen Jahren tauchten erste haiähnliche Fische auf, die sog. Cladoselache. Da das Skelett der Haie nur schwach verknöchert bzw. vollständig aus Knorpel aufgebaut ist, werden zwar häufig die widerstandsfähigen Zähne, aber nur selten komplette Skelette gefunden. Komplette Haifunde sind zum Beispiel aus dem Solnhofener Plattenkalke (Jura) oder dem Plattenkalk aus dem Libanon (Kreide) bekannt.

Funde von Haizähnen sind gar nicht so selten. Das liegt zum einen an dem robusten Aufbau der Zähne und zum anderen an der Tatsache, dass Haie ihr Leben lang Zähne nachproduzieren können. Durch das sogenannte Revolvergebiss ist es den Haien möglich, ausgefallene Zähne relativ schnell durch neue Zähne zu ersetzen, die bereits hinter dem ausgefallenen Zahn in Startposition warten.

Viele Haie haben nicht nur Zähne im Maul sondern auch winzige Zähne auf der Hautoberfläche. Diese Hautzähne sind nach hinten ausgerichtet und dienen der Verringerung des Wasserwiderstandes was ein schnelleres Schwimmen ermöglicht.

Die größten Haizähne mit einer Länge von 17 cm werden dem Megalodon (Carcharocles megalodon) zugeschrieben. Dieser Hai war mit einer Länge von bis zu 14 Metern der größte Hai der Erdgeschichte. Schöne Zähne werden zum Beispiel in der Atacama Wüste in Chile oder an der Ostküste der USA gefunden bzw. von Tauchern herausgetaucht. 

 

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